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Samstag, 23.09.2017
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Wichtige Gedanken

Verhindert Wissenschaft unsere spirituelle Entwicklung? -geschrieben 2006

Die wissenschaftlich technische Entwicklung hat besonders in den letzten 50 Jahren, ein unvorstellbar gigantisches Potenzial an nutzbaren Möglichkeiten geschaffen. Auch das Internet wäre ohne dies undenkbar.
Dennoch kann ich nicht erkennen, dass mit diesem Potenzial unsere globalen Probleme auch nur annähernd gelöst werden könnten, im Gegenteil.

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, in wieweit die moderne westliche Wissenschaft eine spirituelle Entwicklung der Menschen, gemeint ist damit die individuelle Entwicklung der spirituellen Persönlichkeit, verhindert?!

Es geht hier NICHT darum, sich gegen die Wissenschaft auszusprechen, sondern einzig allein darum, negative Auswirkungen der Wissenschaft oder des wissenschaftlich technischen Fortschrittes zu betrachten.

Wenn ich nicht gerade eine spirituelle, religiöse oder religionsfreie göttliche Anbindung als Basis meiner Erziehung und meiner Erfahrungen über unsere Welt hatte, baut sich mein gesamtes Verständnis der Welt und allem was mich umgibt, auf der Basis der Wissenschaft auf. Ich lerne, dass alles in Form des Daten- und Faktenwissens erfahrbar, erklärbar und begreifbar ist. Ich lerne, dass es nichts außerhalb dieser Sicht gibt. Noch extremer, ich lerne, dass es keine andere Wahrheit gibt, als dass, was mir Andere, z.B. Wissenschaftler als Wahrheit verkünden.
Vorteil daran ist, dass ich nicht mehr selbst denken und keinerlei Verantwortung übernehmen brauche, da es ja die Erkenntnisse und Meinungen der Anderen sind.

Nun stelle ich aber im Laufe meines Lebens fest, dass ich doch selbst denken, und für mich, und mein Tun, und für meine ganzes Leben selbst die Verantwortung übernehmen kann.
Ich erfahre, dass Gefühle, wie Liebe, Trauer, Sorgen, glücklich sein usw. sich dieser wissenschaftlichen Erklärbarkeit entziehen. (Es geht hier nicht um die körperlichen Re – aktionen, z.B. in Form von ausgeschütteten Hormonen oder anderen Botenstoffen, sondern um das reine Gefühl, die Aktion !)

Weiterhin kann ich erfahren, dass die Gedanken eine solch enorme energische Kraft entfalten können, dass ich über Heilkräfte, Hellsichtigkeit, Zeitreisen usw. usw. verfügen kann.

Jetzt verliere ich vollkommen die Verbindung zur Wissenschaft, die mir erklärt, dass ich mir das alles nur einbilde, dass ich mich irren MUSS!!!!

Einzige Begründung, warum ich mich entgegen meiner ureigensten, erlebten Erfahrung, die ich jeden Tag, jede Sekunde meines Lebens immer wieder reproduzieren kann, doch irren muß ist:

Es paßt nicht in die Schublade „wissenschaftlich erklärbar“.

Einzig, weil die Wissenschaftler es nicht erfassen können ist ausreichend, um aber auch alles zu ignorieren, ja sogar zu bekämpfen.

Es ist für jeden offensichtlich, dass sich unsere globalen Probleme, die aktuell die gesamte menschliche Existenz bedrohen, sich in dem Maße beschleunigen, wie die Wissenschaft oder der wissenschaftlich technische Fortschritt voranschreitet. Je schneller der Fortschritt, um so stärker die Zerstörungsprozesse.

Darum denke ich, dass unsere globalen Probleme nicht durch die Wissenschaft, sondern einzig auf der Bewußtseinsebene, also der spirituellen Ebene im Menschen gelöst werden können.

Das würde bedeuten, dass die moderne westliche Wissenschaft oder der wissenschaftlich technische Fortschritt, mit allen Bereichen, von der Philosophie bis zur Mathematik, nicht nur unsere spirituelle Entwicklung verhindert, sondern das Haupthindernis zur Lösung unserer existentiellen menschlichen und globalen Probleme wäre???!!!

Starbiketourherbst - geschrieben 2006

Auch bei uns ist die Zeit der Veränderungen, des Herbstes gekommen, die Zeit des Wandels, der Beendigung alter Gedanken und des Werdens neuer Wege...

Nach sehr langem Überlegen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es besser für uns als Ehepaar ist, uns von Alina zu trennen und allein weiterzufahren.

Alina und wir haben zu unterschiedliche Lebensauffassungen, die wir nicht mehr miteinander vereinbaren können.
Wir sind von unserem Weg abgekommen, sodass wir nicht mehr wir selbst sind und zu viel von uns für diese Kompromisse des Zusammenlebens aufgegeben haben.

Die gemeinsamen sechs Monate waren schön, auch manchmal schwer, für alle, und wir haben einiges wieder gelernt.

Alina hat die Chance eines neuen Lebensweges gefunden, der ohne uns wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre. Insofern ist es OK. Sie ist finanziell durch die Arbeit als Englischlehrerin auch schon lange abgesichert, und der Verkauf ihrer Bilder wird ihr helfen. Auch ihre Ausstellung wird sicher ein Erfolg, denn ihr Malstil ist hier etwas Besonderes.

Seit unserer neuen Entscheidung, haben wir beide wieder ein viel besseres Gefühl für unser beider Zukunft.
Ganz herzlichen Dank auch Nadine und Sven aus Berlin, die uns wieder daran erinnert haben, was wir mit unserer gemeinsamen Fahrt zu dritt alles verloren hatten...

Trügerische Wahrheit -geschrieben 2006

Da es absolut unmöglich ist, sich an jedes Detail seiner gelebten Vergangenheit zu erinnern, an jedes Bild, jedes gesprochene Wort, jedes Gefühl, jede Begebenheit, die letztlich den momentanen Augenblick unserer Vergangenheitssituation erzeugt haben, sind wir darauf angewiesen, unsere Sicht, über das, was war, aus den erinnerbaren Bruchstücken zusammen zu setzen. Doch was genau war vor einem Moment, einer Stunde, einem Tag, einem Jahr?

Interessant daran ist, dass die Erinnerung an das Vergangene wesentlich von unserer momentanen Sicht, vom guten oder schlechten Gefühl im JETZT beeinflusst wird.

Genau genommen kreieren, erzeugen, erschaffen wir unsere Vergangenheit in jedem Augenblick, in dem wir darüber nachdenken, uns erinnern was war.

Dieser dynamische Prozess aus: Sich erinnern, sich jetzt fühlen und der freien Wahl, was ich wahr haben möchte, verschmilzt mit dem Wandel der momentanen Stimmung und malt unser Bild der Vergangenheit.

Diese äußerst fantasievolle Malkunst verteidigen wir als unsere gelebte "Realität"!

Fazit:
Unsere Vergangenheit ist eine Wahrheitsillusion über das, was war, im Wechselspiel
mit der augenblicklichen Realität.

Wenn ich schon die freie Wahl habe, wie ich die Dinge jetzt sehe, warum sich nicht für die liebevolle Sicht entscheiden, wenn selbst die Situation, fast getötet worden zu sein zeigt, dass es möglich ist?

Erkenntnis- geschrieben 2005

Die grosse Erkenntnis des Gottvertrauens haben wir hier in Worte gefasst...

Da wir praktisch nie wissen, wo wir hinkommen, was wir erleben werden, welche Menschen wir treffen oder wo am Abend unser müdes Haupt gebetet wird, sind wir mit einem außergewöhnlich hohem Maß, an sprichwörtlichem Gottvertrauen unterwegs.

Als auf Leistung und Stress geeichte "Zivilisationsbürger"  sind wir natürlich manchmal der Meinung, man müßte dies oder jenes erreichen, schaffen und dies auch ganz konsequent durchziehen. So richtig leistungsorientiert eben.
Ein Beispiel.
Katrin wollte in Toulouse unbedingt einen Radladen finden, weil einiges an den Rädern zu tun war. So irrten wir trotz ständiger Wegbeschreibung von Einheimischen stundenlang in der Stadt herum, mit dem Ergebnis, nichts zu erreichen! SmileyHierfür gäbe es noch eine Reihe weiterer Beispiele.

Wenn wir den Dingen allerdings ihren Lauf lassen und uns einfach darauf VERLASSEN, dass sich alles finden wird, ergeben sich die Dinge mit einer äußerst erstaunlichen Selbstverständlichkeit genau so, wie wir es brauchen. Nicht immer exakt zum gedachten Zeitpunkt, doch immer rechtzeitig genug.Smiley

Es ist unser tägliches Erleben, dass es nichts anderes braucht, als dieses sprichwörtliche Gottvertrauen!